Nach meinem originalgetreuen S51-Aufbau sollte das nächste Projekt etwas anderes werden. Wieder Simson, aber diesmal eine Schwalbe. Genauer gesagt: eine KR51/1, aus der mein eigener Custom-Aufbau entstehen soll.
Dahinter steckte allerdings mehr als die Lust auf das nächste Fahrzeug in der Garage. Ich wollte eigene Produkte mit dem 3D-Drucker entwickeln. Bei der S51 war mir bereits viel Zubehör begegnet. Bei der Schwalbe hatte ich dagegen den Eindruck, dass es noch mehr Raum für eigene Ideen gibt. Genau das hat mich gereizt.
Also wurde aus der Idee ein konkretes Projekt: eine blaue KR51/1 mit sichtbaren Gebrauchsspuren und jeder Menge Arbeit vor sich.

Die KR51/1 ist abgeholt. Der Anfang meines Custom-Projekts.
Noch kein fertiger Umbau, sondern ein Anfang
Auf den Bildern seht ihr die Schwalbe so, wie meine Geschichte mit ihr begonnen hat. Kein fertiges Vorzeigeprojekt, sondern die Ausgangsbasis für das, was noch kommen soll.
Die Richtung steht fest: Custom statt originalgetreuer Restauration. Wie der Aufbau im Detail aussehen wird, entwickelt sich Schritt für Schritt.
Auch die Idee mit den eigenen 3D-Druck-Produkten ist noch da. Momentan bin ich mit dem Umbau aber noch nicht weit genug, um diese Entwicklung so voranzubringen, wie ich es möchte. Deshalb gibt es hier noch keine fertigen Eigenentwicklungen zu präsentieren. Ich möchte lieber den tatsächlichen Weg zeigen, statt dem Projekt vorauszugreifen.
Warum SchwalbenWerk zunächst mit Handel startet
Während die eigenen Entwicklungen noch Zeit brauchen, baue ich SchwalbenWerk als kleinen Boutique-Shop auf. Im Mittelpunkt sollen bewusst ausgewählte Teile für individuelle Schwalbe-Umbauten stehen, nicht ein möglichst großer Katalog.
Hier im Blog dokumentiere ich parallel mein eigenes KR51/1-Projekt: die Entscheidungen beim Aufbau, die Auswahl von Teilen und später die Erfahrungen beim Einbau. Dabei werde ich klar unterscheiden, welche Produkte ich selbst verwendet habe und welche ich im Shop anbiete.
Das ist der Anfang von SchwalbenWerk. Eine Schwalbe in der Garage, eigene Ideen im Kopf und ein Aufbau, der noch vor mir liegt.